Berlin, eine Stadt, die für ihre kulturelle Vielfalt und reiche Geschichte bekannt ist, hat sich in den letzten Jahrzehnten auch als Zentrum der Street-Art etabliert. Im Rahmen einer Exkursion (13.06.2024) erkundeten einige Schüler der achten Jahrgangsstufe zahlreiche dieser atemberaubenden Highlights.
Die Tour startete am Halleschen Tor und schon beim ersten Blick auf die Fassaden wurde deutlich, dass Graffiti hier nicht nur geduldet, sondern gefeiert wird. Riesige Wandgemälde, auch Murals genannt, zieren die Gebäude und erzählen Geschichten von Widerstand, Identität, Diversity und sozialem Wandel. Neben Werken von Shepard Fairey, Don John und Emily Eldridge konnten auch kleine Inszenierungen das Interesse der Schüler (d, m, w) wecken.
Ein Highlight der Tour war der Anblick des „Elephant Playing With a World Balloon“ von Jadore Tong, welcher die Schüler aufgrund seiner gigantischen Maße und farbenfroher Inszenierung in seinen Bann zog. Neben kurzen Einführungsvorträgen zu den Künstlern und ihren Werken erhielten die Schüler (d, m, w) die Möglichkeit, selbst kreativ tätig zur werden. Wobei der eine oder andere in der Ausarbeitung eigener Guerilla Werke (= jegliche Art anonymer Kunst -> insbesondere Schilder, Ergänzungen und Dekoration) nun seine wahre Bestimmung gefunden hat. Sollten den Lesern dieses Artikels im Schulhaus Papierbote begegnen, so weisen wir jede Schuld von uns.
Zusammenfassend kann behauptet werden, dass dieser Wandertag ein Tag voller Entdeckungen war, der uns die Augen für die Schönheit und Kraft dieser Kunstform geöffnet hat.



